#fragestunde: Martin, 22 Jahre

Martin wagt den Wechsel vom Studium in die Ausbildung als Oberflächenbeschichter und  bereichtet uns davon…

1. Was haben Sie wo studiert?
Lehramt Chemie und Englisch für Gymnasien und Gesamtschulen
2. Welche Ausbildung /welches Studium machen Sie nun wo?
Ausbildung zum Oberflächenbeschichter
3. Welche Gründe waren der Anlass zum Wechsel?
Geldprobleme und dadurch keine Ferien/Freizeit, Entfernung zum Heimatort, Abneigung gegen das Stadtleben, Mangel an Praxis
4. Gab es eine begleitende Beratung oder Unterstützung? Wenn ja, welche?
Nein
5. Was gefällt Ihnen an der jetzigen Ausbildung/im jetzigen Studiengang?
Tolle Kollegen, gute Atmosphäre, Gehalt, sehr gute Unterstützung beim Lernen, das Tragen von Verantwortung wirkt Persönlichkeitsfördernd
6. Was raten Sie aus Ihrer jetzigen Perspektive Abiturienten, die sich in der Entscheidungsphase zum Studium oder zur Ausbildung befinden?

Hast du Spaß am Heimwerken? Hast du als Kind gerne mit Lego Technik gespielt? Wenn ja, dann solltest du eine Ausbildung in Betracht ziehen.
Vor allem wenn die Noten nicht ganz so gut sind, du aber trotzdem ein helles Köpfchen bist, ist die Ausbildung ein toller Weg, um zu zeigen was man kann. Statt im Studium auf sich allein gestellt zu sein, wird man von seiner Firma unterstützt.
Eine Ausbildung zu machen heißt ja nicht, dass danach Schluss ist mit Lernen, ein guter Meister oder Techniker hat tolle Karrierechancen, die beim Gehalt auch an das Studium herankommen.

Informiere dich vorher, ob oder wie viel BAföG du bekommst und suche nach Wegen, dich zu finanzieren. Ziehe auch ein Duales Studium in Betracht, auch hier wirst du beim Lernen vom Betrieb stark unterstützt.

Versuche, in den Ferien Praktika zu machen. So kannst du einerseits herausfinden, was du magst und was nicht und andererseits auch schon einen guten Eindruck bei potentiellen Arbeitgebern hinterlassen.

 

 

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